Name: GraviolaOLYMPUS DIGITAL CAMERA
Wissenschaftlicher Name: Annona muricata
Englischer Name: Graviola
Sonstige Namen: Stachelannone, Guanabana, Sauersack, Annona cearensis, Annona macrocarpa, Annona bonplandiana,
Familie: Annonengewächse
 Wirkung:
  • Antiparasitär
  • Fiebersenkend
  • Beruhigend
  • Krampflösend
  • Nervenstärkend
  • Blutdrucksenkende
  • Verdauungsfördernd
  • Astringierend
  • Tonisierend
  • Antibiotisch
 Verwendung:
  • Bronchitis (Blüte, Blatt)
  • Husten (Blüte, Rinde, Blatt)
  • Koliken (Frucht, Blatt)
  • Kolitis (Frucht)
  • Durchfall (Frucht)
  • Wassersucht (Frucht, Blatt)
  • Ruhr (Frucht, Blatt)
  • Fiber (Frucht, Blatt)
  • Mundentzündungen (Frucht)
  • Parasiten (Frucht)
  • Asthma (Rinde, Blatt)
  • Diabetes (Rinde, Blatt)
  • Herzstärkung (Rinde, Blatt)
  • Wehen fördernd (Rinde)
  • Parasiten (Rinde)
  • Krämpfe (Rinde)
  • Grippe (Rinde)
  • Arthritis (Blatt)
  • Schmerzen (Blatt)
  • Abszesse (Blatt)
  • Hautausschläge (Blatt)
  • Akne (Blatt)
  • Rheuma (Blatt)
  • Schuppenflechte (Blatt)
  • Katarrh (Blatt)
  • Harntreibend (Blatt)
  • Gallenblasenprobleme (Blatt)
  • Nervosität (Blatt)
  • Neuralgie (Blatt)
  • Bluthochdruck (Blatt)
  • Darmwürmer (Blatt)
  • Blutstillend (Blatt)
  • Lebererkrankungen (Blatt)
  • Malaria (Blatt)
  • Grippe (Blatt)
  • Geschwüre (Blatt)
  • Krebs / Tumore (Blatt)
  • Würmer (Samen, Blatt)
  • Brechmittel (Samen)
  • Hautparasiten (Samen)
  • Kopfläuse (Samen)
  • Blähungen (Samen)
Inhaltstoffe: Lactone, Alkaloide, Stoffe der Gruppe A. Acetogenine (z.B. annohexocin, annocatalin, annomonicin, annomuricatin A und B, annomutacin, Annonacin, annonacinone, …)
Warnung: Keine Einnahme während der Schwangerschaft (Wehen fördernd) oder Stillzeit von Kindern.

 

Kurzbeschreibung von Graviola:

Graviola (Stachelannone) ist ein kleiner, aufrecht stehender immergrüner tropischer Baum, welcher 5 –  10m hoch wachsen kann. Der Graviola Baum hat große dunkelgrüne, leicht glänzende Blätter. Er produziert ca. 10 – 20 cm große herzförmige Früchte, welche eine gelb-grüne Farbe annehmen. Die Graviolafrüchte habe im inneren ein weißes sauer schmeckendes Fruchtfleisch, weshalb die Frucht auch umgangssprachlich Sauersack genannt wird. Sie gilt als Delikatesse in Südamerika.Da die Frucht der Graviola ziemlich Sauer schmeckt hat sie sich weniger für den Export geeignet, weshalb die Frucht kaum bei europäischen Händlern erhältlich ist.Die Graviola wurde bereits vor Jahrhunderten von südamerikanischen Ureinwohnern als Nahrungs- und Heilmittel verwendet. Traditionell wird die Frucht ausgepresst und der so entstehende Saft getrunken oder weiter verarbeitet. Die Blätter werden meist fermentiert und anschließend getrocknet um diese dann als Tee zubereiten zu können.

Wirkung von Graviola (Stachelannone):

Alle Teile des Graviola Baumes (Blätter, Blüten, Früchte, Rinde, Wurzel, Holz) werden in der traditionellen Kräutermedizin der einheimischen Völker als Heilmittel verwendet.Traditionelle Naturheiler aus Südamerika, Süd-/Ostasien und teilen von Südafrika schreiben der Graviola unteraderem fibersenkende, antiparasitäre, beruhigende, krampflösende, blutdrucksenkende und nervenstärkende Eigenschaften zu.Das Hauptanwendungsgebiet der Graviola in der traditionellen Naturheilkunde sind jedoch parasitäre Infektionen und Krebs sowie dem Einsatz als Beruhigungsmittel.Einige der in Grivola enthaltenen Annonaceaous acetogenine zeigen In vivo sowie In vitro Zytotoxische und Zytostatische Eigenschaften gegen Lungenkrebs, Prostatakrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Leukämie, Brustkrebs, Multiresistente Tumore, Darmkrebs.Weitere Eigenschaften von Graviola:

  • Antiparasitär
  • Hilfreich gegen Malaria (Plasmodium falciparum)
  • Antibakteriell
  • Antiviral (Graviola Stammextrakt zeigte In-Vitro positive Effekte bei HIV infizierten Zellen, Graviola Rindenextrakt zeigte eine positive Wirkung gegen Herpes simplex typ 1. Graviola Wurzelextrakt hingegen hatte In Vitro positive Effekte gegen Herpes simplex typ 2)
  • Stamm und Rindenextrakte wirken Antioxidativ

Die Effekte der Graviola sind hauptsächlich auf die in ihr enthaltenen Acetogenine zurück zu führen, da diese auf die Atmungskette der Mitochondrien der Zellen Einfluss nimmt.

Die Graviola zeigte in einer Studie aus dem Jahre 2002 das, dass darin enthaltene Annonacin in hohen Mengen In vitro neurotoxische Wirkungen besitzt. Eine Erhöhung der Glucosewerte um die Nervenzellen verhinderte jedoch den Zelltod der Nervenzellen.

 

Verwendung von Graviola:

Gängige Darreichungsformen sind:Graviola Extrakte (alle Pflanzenteil, extrahiert, konzentriert)Graviola Pulver (alle Pflanzenteile, gemahlen)Graviola Extrakte gibt es in Kapseln, Tabletten oder alt Tinktur zu kaufen.Graviola Pulver gibt es ebenfalls in Kapseln, Tabletten oder aber als loses Pulver zu kaufen.Einnahmeempfehlung:Dosierung Graviola Pulver:2 Gramm Graviola Pulver 3 mal täglich als Tee aufgekocht. 5- 10 Minuten ziehen lassen.

Graviola Extrakt als Tinktur:

Extraktionsverhältnis 1:2

3 mal Täglich 2 – 4 ml.

Dauer der Anwendung: 1 – 6 Monate (sollte gesundheitliches Unwohlsein oder andere Probleme auftreten muss individuell entschieden werden. Bitte immer zuerst vor der Einnahme einen Arzt konsultieren)

Nebenwirkungen:

Große Mengen können Übelkeit und Erbrechen auslösen.

Die Alkaloide in der Graviola Wurzel, den Samen und der Rinde zeigten bei Langzeiteinnahmen in sehr großen Mengen neurotoxische Eigenschaften. Eine exzessive Einnahme dieser Pflanzenteile über längere Zeit (Graviola Wurzel, Rinde und Samen) sollte vermieden werden.

 

Vorkommen Graviola:

Der Graviola / Stachelannonen Baum kommt ursrprünglich aus den tropischen Regenwäldern der Karibik / Südamerika. Heute ist die Graviola / Stachelannone in fast jedem tropischen Regenwald der Erde anzutreffen.

Wo kann ich Graviola (Stachelannonen) Extrakt kaufen?

Gerade bei Heilkräutern ist auf eine einwandfreie Qualität zu achten.Alle auf unsere Seite empfohlenen Händler werden laufend von uns hinsichtlich ihrer Qualtiät geprüft.Graviola Extrakt erhalten Sie unter anderem bei folgendem Onlinehändler: Hier Klicken ->Button1

 

Refernzen:

Studien: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/?term=Annona+muricata

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