Name: Bittermelone  bittermelone heilpflanzen24 com
Wissenschaftlicher Name: Momordica charantia
Englischer Name: Bitter Melon
Sonstige Namen: Bittere Melone, Balsamapfel, Balsambirne, Bittere Spring-Gurke, Bitterbirne, Bittergurke, Karela, Pavakka
Familie: Kürbisgewächse
Wirkung:
 
  • Antibiotisch
  • Krebshemmend
  • Tumorhemmend
  • Blutzuckerregulierend
  • Blutdrucksenkend
  • Fibersenkend
  • Cholesterinsenkend
  • Entzündungshemmend
  • Blutreinigend
  • Entgiftend
  • Hormonausgleichend
  • Immunsystem stimulierend
  • Leicht abführend
Verwendung:
  Hauptanwendungsgebiete:

  • Verletzungen
  • Wunden
  • Tumorerkrankungen
  • Prostatakrebs
  • Hepatitis
  • Masern
  • Fiber
  • Malaria
  • Koliken
  • Gastritis
  • Brustkrebs
  • Leukämie
Weitere Anwendungsgebiete:

  • Rheuma
  • Flatulenz
  • Menstruationsproblemen
  • Parasiten
  • Abtreibungen
  • Aphrodisiakum
  • Geburteneinleitung
  • Wehen fördernd
  • Ekzeme
  • Krätze
  • Hämorriden
  • Vaginitis
  • Lepra
Inhaltstoffe: Triterpene, Eiweiße (Momordin, Alpha-momorcharin, Beta-momorcharin, cucurbitacin B), Alkaloide
Warnung: Nicht anwenden bei Schwangerschaft und während der Stillzeit!!!Für die Dauer der Einnahme kann die Fruchtbarkeit bei Männern und Frauen leicht verringert sein.

Nicht anwenden bei Blutzuckermangel.

Aufgrund der antibiotischen Wirkung der Pflanze sollte bei einer Einnahmedauer von über 30 Tagen auf eine ausreichende Zufuhr von Probiotika geachtet werden um die Darmflora nicht zu schädigen.

Kurzbeschreibung der Bittermelone:

Die Bittermelone wächst hauptsächlich in den tropischen Gebieten des Amazonas, Afrikas, der Karibik und in Asien. Sie wird in ganz Südamerika als Speise- und Heilpflanze angebaut. Die Bittermelone ist eine schlankwachsende einjährige Ranke mit langen Blättern. Die Heilpflanze besitzt orangegelbe weibliche und männliche Blüten.

Die Frucht der Bittermelonenpflanze sieht aus wie ein länglicher Kürbis / Gurke.

Während des Reifungsprozesses bekommt die junge grüne Frucht eine orangene Farbe und platzt schließlich an ihrem unteren Ende auf um dann ihre Samen preis zu geben.

Jeder Teil der Heilpflanze schmeckt sehr bitter.

Die eingeborenen Stämme im Amazonas züchten die Bittermelone in ihren Gärten um diese zu verzehren oder für ihre Medizinischen Zwecke zu verwenden. Als Speise fügen sie die bitter schmeckenden Früchte bzw. Blätter z.B. zu diversen Suppen hinzu.

Wirkung der Bittermelone:

Die medizinische Verwendung der Bittermelone hat eine lange Tradition bei den eingeborenen Stämmen des Amazonas. So wird z.B. ein Tee aus den Blättern gegen Diabetes verwendet.

Der Tee wirkt außerdem bei Frauen Menstruationsfördernd und antiviral bei Hepatitis, Masern und Fiber.

Um Infektionen zu vermeiden kann die Pflanze äußerlich auf Verletzungen und Wunden aufgetragen werden oder aber innerlich angewendet um lästige Würmer und andere Parasiten los zu werden.

In der brasilianischen Heilkräutermedizin wird die Bittermelone hauptsächlich bei Tumorerkrankungen, Rheuma, Verletzungen, Entzündungen, Diabetes, Menstruationsproblemen, Fiber, Malaria und Koliken angewendet.

Außerdem wird die Bittermelone als Aphrodisiakum und auch mittel zur Abtreibung verwendet. Speziell der Wurzel wird eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt.

Äußerlich angewendet ist die Bittermelone ein Heilmittel für diverse Hautprobleme wie Vaginitis, Hämorrhoiden, Krätze, Juckreiz, Lepra, Ekzeme.

Die Blätter der Bittermelone werden in der Naturheilkunde meist gegen Magenschmerzen, Husten, Diabetes, Kopfschmerzen, Malaria, Bluthochdruck, Infektionen und als Geburtenhilfe verwendet.

Die Bittermelone enthält sehr viele biologisch aktive pflanzliche Chemikalien.

So enthält das Heilkraut einen Stoff welcher im menschlichen Körper das Enzym Guanylat Cyclase hemmt. Dieses Enzym steht im verdacht an der Schuppenflechte (Psoriasis) beteiligt zu sein. Auch steht dieses Enzym in Verbindung mit dem Wachstum spezieller Krebszellen. Des Weitern besitzt die Bittermelone ein Eiweiß, das sogenannte Momordin, welches bei klinischen Tierversuchen krebshemmende Eigenschaften bei Hodkins Lymphomen zeigte. Ein pharmazeutisches Derivat dieses Eiweißes wurde bereits entwickelt und unter dem Name MAP-30 patentiert. In Studien zeigten die Eiweiße der Bittermelone eine prostatatumorhemmende Wirkung.

Zwei weitere Eiweiße der Bittermelone zeigten im Reagenzglas HIV und Herpes hemmende Eigenschaften

Alle Teile der Bittermelone Zeigten in Studien eine überraschend positive Wirkung bei Diabetes mellitus. Zu diesen Pflanzenstoffen gehören unter anderem Steroidale Saponine, Insulin-gleiche Peptide und Alkaloide. Die höchste Konzentration dieser Stoffe findet sich in der Frucht der Bittermelone.

Zum aktuellen Zeitpunkt (2014) wurden über 100 verschiedene In Vivo Studien durchgeführt welche bestätigten, dass die Bittermelone eine blutzuckersenkende Wirkung besitzt. Es zeigte sich, dass die Pflanzenstoffe der Bittermelonenfrucht den Glukosegehalt innerhalb der Zellen erhöhte, eine Insulinentlastung förderte und die Wirkung des Insulins potenzierte. Auch senkten sich die erhöhten Cholesterinwerte von Diabetikern innerhalb von 10 Wochen auf Normalwerte herab.

Mehrere In vivo Studien haben die Tumorhemmende Wirkung der Bittermelonenpflanze untersucht. Dabei zeigte sich z.B. dass ein Wasserextrakt der Bittermelone Prostatakarzinome (in Ratten) und Brusttumore (in Mäusen) hemmen konnte.

Des Weiteren zeigten Zahlreiche In vitro Studien eine krebs- und leukämiehemmende Wirkung der Bittermelone bei Leberkrebs, menschlicher Leukämie und Sarkomen.

Bittermelonen Blattextrakt zeigte außerdem Immunsystem stimulierende Eigenschaften. So erhöhte sich die Interferonproduktion und Killerzellentätigkeit.

Die reine orale Aufnahme von Bittermelonenpflanzenzeilen und Extrakten gilt als relativ ungefährlich. So zeigten In vivo Studien eine sehr geringe Giftigkeit. Ausschließlich bei intravenös gespritzten Bittermelonenextrakten zeigten sich teilweise weniger stark bis starke Vergiftungssymptome bis hin zum Tod von Labortieren.

 

Verwendung der Bittermelone:

Im verlauf der letzten Jahre konnten die Wissenschaftler viele der traditionell bekannten Einsatzgebiete der Bittermelone in Studien bestätigen.  Was dazu führte, das sich die Bittermelone als ein Heilmittel der Kräutermedizin weltweit immer weiter verbreitet hat.

Die Bittermelonenpflanze gibt es in verschiedenen Darreichungsformen zu kaufen. Die Gängigsten sind:

  • Bittermelonen Kapseln (Extrakt oder als Pflanzenpulver)
  • Bittermelonen Tabletten
  • Bittermelonentinkturen
  • Pulver des ganzen Krautes
  • Fruchtpulver und Extrakt
  • Samenextrakte

Traditionelle Anwendung:

Zweimal täglich eine Tasse Bittermelonen-Tee (zerkleinertes Kraut oder Blätter) oder zweimal täglich 1-3 ml Tinktur (4:1) oder 1-2g Bittermelonen Pulver als Tabletten oder Kapseln oral einnehmen.

Bei Bittermelonen Extrakt in form von Kapseln, Tabletten oder Tinkturen bitte entsprechend der Packungsbeilage einnehmen.

 

Vorkommen der Bittermelone:

Die Bittermelone wächst hauptsächlich in den tropischen Regenwäldern Südamerikas, Afrikas und Asien.

 

Wo kann ich Bittermelonenprodukte kaufen?

Gerade bei Heilkräutern ist auf eine einwandfreie Qualität zu achten.

Alle auf unsere Seite empfohlenen Händler werden laufend von uns hinsichtlich ihrer Qualität geprüft.

Bittermelonenprodukte erhalten Sie unter anderem bei folgendem Onlinehändler: Hier Klicken (Kein Händler vorhanden)

Referenzen:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/?term=Momordica%20charantia

http://patft.uspto.gov/netacgi/nph-Parser?Sect1=PTO2&Sect2=HITOFF&p=1&u=%2Fnetahtml%2FPTO%2Fsearch-bool.html&r=0&f=S&l=50&TERM1=Momordica&FIELD1=&co1=AND&TERM2=charantia&FIELD2=&d=PTXT

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailby feather